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Taufe
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Jedes Kind ist ein Wunder in sich, ein Segen und ein Geschenk, das der Liebe seiner Eltern und Verwandten anvertraut wird. Ganz sicher hat die Geburt Ihres Kindes vieles in Ihrem Leben verändert. Alle bisherigen Gewohnheiten und liebgewordene Aktivitäten müssen Sie nun mit den Bedürfnissen Ihres Kindes in Einklang bringen. Dadurch verändert sich Ihr Leben. Die größer gewordene Familie wird ihren eigenen Rhythmus finden.

Nun wollen Sie Ihr Kind taufen lassen. Darüber freuen wir uns. Sicher haben Sie sich schon Gedanken über die Taufe gemacht. Der Gottesdienst an diesem Tag soll für Sie zu einem Fest werden. Ein Fest, in dem die Geburt Ihres Kindes, die Aufnahme in die Gemeinde und schließlich die Zuwendung Gottes zu Ihrem Kind gefeiert wird.

Da bei einem gelungenen Fest viele Hände mitwirken, haben auch Sie die Möglichkeit als Eltern mit den Paten zusammen am Gottesdienst mitzuwirken. Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Vorstellungen und Wünsche zu diesem Gottesdienst einbringen. Mit dem Pfarrer können Sie in einem Vorbereitungsgespräch alles durchgehen, was Ihnen am Herzen liegt und wie eine Taufe im Gottesdienst normalerweise abläuft, können Bibeltexte, den Taufspruch auswählen und bekommen ein Gespür dafür, was Ihnen die Taufhandlung für Gestaltungsmöglichkeiten bietet.


ImageGedanken zur Taufe

Sie wollen Ihr Kind in die christliche Gemeinschaft hineintaufen lassen. Wir freuen uns als Gemeinde darüber, wenn Sie sagen: Ja, die Taufe unseres Kindes ist uns wichtig, wir möchten, dass unser Kind in die Liebe Gottes hineingetauft wird.

Die Taufe ist dabei aber keine Garantie für ein gelungenes Leben. Wir – als Kinder und auch als Erwachsene – dürfen in unsere Taufe hineinwachsen. Damit geschieht die Taufe auch nicht an einem bestimmten Sonntag, sondern eigentlich ein Leben lang. Gott gibt uns in der Taufe ein Versprechen. Er sagt „Ja“ zu uns. Dieses Versprechen wird sich im Laufe des Lebens immer wieder neu erweisen – von Gott aus, und auch von uns aus.

 

Die Bedeutung der Taufe

In der Taufe geschieht vieles, was wir nur schwer in Worte fassen können. Um die Bedeutung des Geschehens zu beschreiben, gebrauchen wir Bilder und Symbole.

Da ist zunächst das Bild des FREUENS. Wir dürfen uns mit Ihnen darüber freuen, wie lebendig und lebhaft Ihr Kind bei Ihnen aufwächst – jeden Tag. Sie dürfen sich freuen, welch ein großes Wunder Gottes da in Ihre Familie hineingeboren ist und gespannt sein, wie das Leben Ihres Kindes verlaufen wird.

Taufe hat auch mit dem DANKEN zu tun: Gott Dank sagen für dieses Kind, das geboren ist. Dank sagen, dass uns dieses Kind anvertraut ist. Dank – den Sie in der Taufe aussprechen können und dürfen.

Neben dem Freuen und Danken hat die Taufe auch ein tiefe THEOLOGISCHE BEDEUTUNG: Der Apostel Paulus hat einmal an die Gemeinde in Rom geschrieben: „Durch die Taufe sind wir begraben mit Jesus und auferstanden zum lebendigen Christus“. Taufe heißt darum auch, dass die Kinder am Leben, am Tod und auch an der Auferstehung Jesu Anteil haben. Anteil an einem Fest, das wir immer zu Ostern feiern. Anteil an dem neuen – gerechten, liebenden, heilenden – Leben, das Gott uns in Jesus versprochen hat.

Die Kinder werden so in die LIEBE  GOTTES hineingetauft. Gott gibt seine Zusage, dass er uns im Weinen und Lachen, im Leid und in der Freude begleiten möchte.

Durch die Taufe gehören wir zur GEMEINSCHAFT der Freunde und Freundinnen Jesu; zu Menschen, die versuchen, seine Wege mit und in seinem Geist weiterzugehen.

Da sind aber auch noch zwei weitere Symbole, die mit der Taufe zu tun haben: Das WASSER und die TAUFKERZE.

Wasser hat eine gefährliche, eine reinigende und eine lebensbringende Kraft. Wo Wasser fehlt, da verdurstet und verdorrt das Leben. Es ist gleichzeitig das Symbol des Todes des alten Lebens und des Beginns und des Bestandes des neuen Lebens. Deshalb ist das Wasser ein sehr wichtiges Symbol für die Taufe.

Die Taufkerze symbolisiert das LICHT, das Christus sein möchte, das Licht der Welt, das auch in Ihre Familie scheinen möchte. Die Taufkerze kann immer daran erinnern.

 

Die Bedeutung des Patenamtes

Das Patenamt ist im Grunde so alt wie das Christentum, nur seine Bedeutung hat sich im Laufe der Jahrhunderte gewandelt. War in der Alten Kirche der Pate als Bürge und Zeuge der Taufe wichtig, so wurde im Mittelalter zunehmend die Bereitschaft der Paten betont, ihr Patenkind im Falle des Verlustes seiner Eltern und anderer Verwandter aufzuziehen und für eine christliche Erziehung zu sorgen.

Die beginnende Neuzeit lehrte das Patenamt neu zu sehen. Die Paten müssen nun nicht mehr beim Tod der Eltern verantwortliche Betreuer sein, sie legen nunmehr gemeinsam mit den Eltern, gewissermaßen als Stellvertreter für das Taufkind und als Vertreter der Gemeinde, das Taufbekenntnis öffentlich ab. Sie versprechen, den Eltern bei der christlichen Erziehung zu helfen und den Kindern den Weg in die christliche Gemeinde zu erleichtern.

Heute rückt der Gedanke der „Begleitung“ in den Vordergrund. In einer Zeit, in der das christliche Bewusstsein seine identitätsstiftende Kraft zu verlieren scheint, ist es für Heranwachsende sehr wichtig von Menschen begleitet zu werden, an denen sie sich – auch in der christlichen Gestaltung des Lebens – beispielhaft orientieren können.

 

Typischer Ablauf der Taufe

Gleichgültig, ob die Taufe als Teil des Gottesdienstes oder als selbständiger Taufgottesdienst gefeiert wird, folgende Teile sind darin enthalten:

Ankündigung der Taufe und Taufevangelium (Matthäus 28)

Gebet

Worte zum Taufspruch

Lied / Musik

Glaubensbekenntnis

Tauffragen

Taufhandlung

(Überreichen der Taufkerze)

Segen für Täuflinge, Eltern und Paten

Gebet

Lied

Eingangspsalm

Gebet

 

Hinweise und Tipps

TERMIN

Wenn Sie einen Termin für die Taufe Ihres Kindes vorgesehen haben, fragen Sie über das Gemeindebüro oder gleich direkt beim zuständigen Pfarrer nach, ob er am vorgesehenen Termin zur Verfügung steht. In der Regel werden Taufen in der evangelischen Kirchengemeinde St. Johannes im Gottesdienst am vierten Sonntag im Monat gefeiert.

PATENAMT

Wieviele Paten Sie auswählen, das bleibt Ihnen überlassen.Mindestens ein Pate sollte der evangelischen Kirche angehören und konfirmiert sein. Die anderen Paten müssen aber Mitglied einer christlichen Kirche sein, die die Kindertaufe vertritt. Eine Patenbescheinigung stellt die zuständige Kirchengemeinde am Wohnort der Paten aus.

PAPIERE

Zum Taufgespräch sollten Sie die Geburtsurkunde (für religiöse Zwecke) und das Familienstammbuch, in das die Taufe Ihres Kindes eingetragen wird, bereithalten.

TAUFKERZE

Die Taufkerze kann gerne auch von den Paten selbst gestaltet werden.

TAUFGESCHENKE

Empfehlenswert ist das „große Bilder-Bibelbuch“ gemalt von Kees de Kort oder der neue Kinderkatechismus.

MITGESTALTUNG

Selbstverständlich können und dürfen die Paten und/oder die Eltern bei dem Gottesdienst durch musikalische Stücke, Vorlesen von Texten oder dem Sprechen von Gebeten mitwirken.

GELD

Die Taufe selbst kostet natürlich kein Geld. Am Ende des Gottesdienstes – besonders bei separaten Taufgottesdiensten – wird Geld gesammelt, dessen Verwendungszweck Sie auch mitbestimmen können.

FOTO

Es ist sinnvoll, eine einzige Person mit dem Fotografieren beziehungsweise Videofilmen zu beauftragen, da sonst der Gottesdienst zu unruhig wird.

Wenn Sie Fragen haben, die Sie direkt mit Pfarrer Schmalz-Hannappel besprechen möchten, steht er Ihnen gern im persönlichen Gespräch, telefonisch (06195 960 925), per eMail ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) oder auch über dieses Formular zur Verfügung. 

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