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9.2.17 : Das wird man ja noch mal sagen dürfen...

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„Das wird man ja noch mal sagen dürfen…“ Und dann kommen die vermeintlichen Wahrheiten über Flüchtlinge, Asylanten, Moslems, Harzer, Schwule usw. Aber muss man wirklich alles sagen, was einem vor die Zunge kommt? Sollte man seine Meinung nicht zuerst überprüfen? Denn eigentlich hat die Rhetorik seit der Antike das Ziel, die Menschen zum Besten für alle zu geleiten, so Platon. Dagegen haben allerdings schon die Sophisten gesprochen, deren Ziel nur die Durchsetzung der eigenen Meinung war. Diese war letztlich abgekoppelt von den Fakten. Leider reden nicht nur Politikerinnen und Politiker jenseits des Faktischen. Diese postfaktische Rhetorik  schleicht sich in unseren Häusern ein. Da höre ich die Mahnung des Paulus, der im 2. Brief an seinen Freund Timotheus schreibt (2,16-17): „Halte dich fern von ungeistlichem losem Geschwätz; denn es führt mehr und mehr zu ungöttlichem Wesen, und ihr Wort frisst um sich wie der Krebs“. Und im Jakobusbrief (3,5) wird die Macht des Wortes deutlich herausgestellt: „Die Zunge ist ein kleines Glied und richtet große Dinge an. Siehe, ein kleines Feuer, welch einen Wald zündet´s an.“

So sollten wir die Kraft des Wortes nicht unterschätzen, sowohl die positive, wie die negative und uns selbst immer wieder fragen, ob unsere Rede dem Guten dient.

Gottes Segen für Dich.
Andreas Schmalz-Hannappel

P.S. Sonntag 10 Uhr Gottesdienst in Fischbach und um 11.15 Uhr in Ruppertshain.
Auf die Suche nach dem Verlorenen begibt sich der Kindergottesdienst am 19.2. ab 9.45 Uhr.