Hauptmenü
Willkommen
St. Johannes Aktuell
Familienkirche
Die gute Nachricht
Unsere Gemeinde
Termine/Veranstaltungen
Gemeinde (er)leben
Gruppen
Wir für Dich
Links
Kontakt
Nächste Gruppentermine
Mo, 22. Apr, 18:30 - 20:30
Kommunikationskurs
Mo, 29. Apr, 18:30 - 20:30
Kommunikationskurs
Mo, 06. Mai, 18:30 - 20:30
Kommunikationskurs
Mo, 13. Mai, 18:30 - 20:30
Kommunikationskurs
Donnerstagsmail


Die Freiheit nehme ich mir

„Die Freiheit nehm´ ich mir“, so lautet vor Jahren ein Werbespruch für eine Kreditkarte. Aber kann man sich Freiheit überhaupt nehmen? Diktatoren nehmen Freiheit, wie Erdogan, der den Zugang zu Wikipedia diese Woche sperrte. Muss Freiheit aber nicht vielmehr gegeben werden?
Mir schenkt – das hat Martin Luther vor 500 Jahren erkannt – Gott die Freiheit. Denn als Christenmensch bin ich ein freier Mensch und Herr über alle Dinge und niemanden untertan. Kein Geld, keine Macht, kein Politiker, keine Kirche nimmt mir die Freiheit. Ich bin frei von alledem. Aber ich schwebe dabei nicht im luftleeren Raum, ich bin gebunden an Gott. Und das macht mich frei für den anderen. Frei, mich auch an ihn zu binden, so dass ich als Christenmensch ein dienstbarer Knecht aller Dinge bin –wie es Luther formuliert - und jedermann untertan.
Diese Freiheit befreit mich immer wieder aus den Zwängen und den Abhängigkeiten, in die ich im Leben gerate und öffnet mir den Blick für den anderen.
So mache Dich Gott frei.

Gottes Segen für Dich.
Andreas Schmalz-Hannappel

P.S. Pfr. Bremer i.R. feiert mit der Gemeinde am kommenden Sonntag den Abendmahlsgottesdienst um 10 Uhr.

Mehr von „Freiheit“ kann man im Vorstellungsgottesdienst der diesjährigen Konfirmandinnen und Konfirmanden hören und sehen. Dieser wird in den kommenden Tagen auf der Burg Rieneck vorbereitet und am 14.5. um 11 Uhr in St. Johannes präsentiert.

 
Wiederkäuen

Vor kurzem wünschte sich der Papst, dass die Menschen mit der Bibel genauso umgehen wie mit dem Smartphone. Das Buch für jede Lebenslage, das man immer bei sich trägt. Schön wäre das, sicherlich. Ein Schritt in diese Richtung könnte sein, dass ich mir eine App herunterlade, die mir jeden Tag die Tageslosung mitteilt. Dann hätte ich ein Wort, das mich begleitet. Martin Luther hatte die Idee, dass man mit der Bibel schlafen geht. Er schrieb: „Wenn du am Abend schlafen gehst, so nimm noch etwas aus der Heiligen Schrift mit dir zu Bett, um es im Herzen zu erwägen und es – gleich wie ein Tier – wiederzukäuen und damit sanft einzuschlafen. Es soll aber nicht viel sein, eher ganz wenig, aber gut durchdacht und verstanden. Und wenn du am Morgen aufstehst, sollst du es als den Ertrag des gestrigen Tages vorfinden.“

Ein Versuch ist das auf jeden Fall wert. Aber, egal ob morgens, mittags oder abends, Gottes Wort einmal am Tag auf sich wirken zu lassen und sich von ihm ansprechen zu lassen, lohnt sich sicher.

So wünsche ich dir, dass dich das Wort Gottes jeden Tag findet, ob über eine App, die Bibel oder einen anderen Menschen.

Gottes Segen für dich.

Andreas Schmalz-Hannappel


P.S. Aufgrund meines Urlaubs und den Osterferien verschicke ich den nächsten Rundbrief erst nach Ostern.

Am Sonntag beginnt der Gottesdienst in Fischbach um 10 und in Ruppertshain um 11.15 Uhr. Der nächste Kindergottesdienst wird am 19.März ab 9.45 gefeiert.

Zum ersten Mal wird in der Gemeinde „Heilsames Singen“ am 10. März von 19-21 Uhr im Gemeindehaus eingeladen. Der Teilnahmebetrag von 5 € kommt direkt musikalischen Projekten mit benachteiligten Jugendlichen in der Gemeinde zu Gute.

Falls Sie diesen Rundbrief nicht mehr in Ihrem Postfach vorfinden möchten, lassen Sie mir eine Nachricht zukommen: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 
23.02.17: Ohne sofort

Das Smartphone brummt. Ein Blick auf das Display: Der schon wieder. Es scheint zu drängen. Auf jeden Fall drängelt er. Mein erster Impuls ist, dass ich sofort antworte. Aber passt das jetzt überhaupt? Muss ich immer sofort und gleich reagieren? In manchen Jobs wird erwartet, dass man immer präsent ist, denn es geht schließlich um was. Wenn ich dann frage, ob es wirklich um Leben und Tod geht, ist jedoch die Antwort ein klares „Nein“. Wie sind die Menschen nur ohne Smartphones zurechtgekommen? Gab es Zeiten ohne Mails, ohne Telefon, ohne PC, fragte ich mich einmal unsere Tochter?

Augenblick mal! Sieben Wochen ohne sofort. So lautet das diesjährige Motto der Fastenaktion der Evangelischen Kirche 2017. Vielleicht lohnt es sich mitzumachen und sich nicht der Hetze und der Anfragen des Smartphones auszusetzen, sondern zu entschleunigen. Denn alles hat ja schließlich seine Zeit – so der Prediger in der Bibel – auch und grade die Entschleunigung. Probieren wir es doch vom 1. März bis 16. April aus. Es wird mir auf jeden Fall guttun.

Gottes Segen für dich.

Andreas Schmalz-Hannappel

P.S. Am Sonntag wird im Gottesdienst um 10 Uhr ein 10 jähriges Mädchen getauft. Der Gottesdienst am Aschermittwoch um 19.30 Uhr eröffnet die Passionszeit. Am 3.März findet der Weltgebetstag in St. Johannes um 18 Uhr statt. Nach dem Gottesdienst laden Frauen der Gemeinde zu einem kleinen Imbiss ein. Zum ersten Mal wird in der Gemeinde „Heilsames Singen“ am 10. März von 19-21 Uhr im Gemeindehaus eingeladen. Der Teilnahmebetrag von 5 € kommt direkt musikalischen Projekten mit benachteiligten Jugendlichen in der Gemeinde zu Gute.

Falls Sie diesen Rundbrief nicht mehr in Ihrem Postfach vorfinden möchten, lassen Sie mir eine Nachricht zukommen: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 
16.2.17 : Aufstand Gottes

Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE

Am 11. Februar starb im Alter von 96 Jahren der Schriftsteller und Theologe Kurt Marti. In vielen Gedichten geht er dem Glauben nach. Aber noch viel mehr zeigt er in seinen Worten, dass die alten Worte des Glaubens nicht tot, sondern sehr lebendig sind. Ja, sogar so lebendig, dass sie mitten hinein in unsere Welt des 21. Jahrhunderts sprechen, wie folgendes Gedicht:

das könnte manchen herren so passen
wenn mit dem Tode alles beglichen
die herrschaft der Herren
die knechtschaft der knechte
bestätigt wäre für immer

das könnte manchen herren so passen
wenn sie in ewigkeit
herren blieben im teuren privatgrab
und ihre knechte
knechte in billigen reihengräbern

aber es kommt eine auferstehung
die anders ganz anders wird als wir dachten
es kommt eine auferstehung die ist
der aufstand gottes gegen die herren
und gegen den herrn aller herren: den tod

So wünsche ich dir den tiefen Glauben, dass Gott gegen den Tod aufsteht, sogar gegen deinen.

Gottes Segen für dich.

Andreas Schmalz-Hannappel

P.S.
Auf der Suche nach dem Verlorenen macht sich der Kindergottesdienst am Sonntag um 9.45 Uhr.
Der Abendmahlsgottesdienst mit Prädikantin Wilde beginnt um 10 Uhr
Am 3. März findet der Weltgebetstag in St.Johannes um 18 Uhr statt. Nach dem Gottesdienst laden Frauen der Gemeinde zu einem kleinen Imbiss ein.

 
9.2.17 : Das wird man ja noch mal sagen dürfen...

Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE

„Das wird man ja noch mal sagen dürfen…“ Und dann kommen die vermeintlichen Wahrheiten über Flüchtlinge, Asylanten, Moslems, Harzer, Schwule usw. Aber muss man wirklich alles sagen, was einem vor die Zunge kommt? Sollte man seine Meinung nicht zuerst überprüfen? Denn eigentlich hat die Rhetorik seit der Antike das Ziel, die Menschen zum Besten für alle zu geleiten, so Platon. Dagegen haben allerdings schon die Sophisten gesprochen, deren Ziel nur die Durchsetzung der eigenen Meinung war. Diese war letztlich abgekoppelt von den Fakten. Leider reden nicht nur Politikerinnen und Politiker jenseits des Faktischen. Diese postfaktische Rhetorik  schleicht sich in unseren Häusern ein. Da höre ich die Mahnung des Paulus, der im 2. Brief an seinen Freund Timotheus schreibt (2,16-17): „Halte dich fern von ungeistlichem losem Geschwätz; denn es führt mehr und mehr zu ungöttlichem Wesen, und ihr Wort frisst um sich wie der Krebs“. Und im Jakobusbrief (3,5) wird die Macht des Wortes deutlich herausgestellt: „Die Zunge ist ein kleines Glied und richtet große Dinge an. Siehe, ein kleines Feuer, welch einen Wald zündet´s an.“

So sollten wir die Kraft des Wortes nicht unterschätzen, sowohl die positive, wie die negative und uns selbst immer wieder fragen, ob unsere Rede dem Guten dient.

Gottes Segen für Dich.
Andreas Schmalz-Hannappel

P.S. Sonntag 10 Uhr Gottesdienst in Fischbach und um 11.15 Uhr in Ruppertshain.
Auf die Suche nach dem Verlorenen begibt sich der Kindergottesdienst am 19.2. ab 9.45 Uhr.

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 32